Mittwoch, 9. Mai 2012

Zur Einführung dieses blogs

Wieso schreibt ein Milongabetreiber über andere Milongas?
Das ist für mich die einzig valide Frage bei all dem Wirbel um die Einführung dieses blogs (den Marketingpreis dafür hole ich mir später ab).

Weil ich der Meinung bin, dass es die Leser interessiert.

Aber das ist nicht das einzige Kriterium, das rechtfertigte noch zuviel.
Es werden auch durch die Beschreibungen keine Tatsachen geschaffen, sondern einzig und allein durch die Milonga selbst.
Und jeder soll sich selbst ein Bild machen, die Beschreibungen lediglich eine gewisse Orientierung geben, Erwartungshaltung schaffen.
Dass die Beschreibung der eigenen Milonga (zu) gut ausgefallen ist, mag als Charakterschwäche ausgelegt werden. Wird so sein, die Milonga ist trotzdem gut.
Dass andere Milongas als schwerer konsumierbar als andere eingestuft wurden, dass es Plätze gibt, die eher zum Lernen taugen, als dass sich eine ausreichend große Menge an (gut) Tanzenden für eine Milonga dort einfindet, dass manche Milongas (ungerechtfertigt? - gibt es das?) schlecht besucht sind, ist nicht dadurch hervorgerufen, dass jemand es schreibt.

Also warum?

Hätte es die gleiche Aufregung verursacht, wenn hymnisch darüber berichtet worden wäre?
Eher nicht.

Hätte es an den oben beschriebenen Tatsachen etwas geändert.
Eher nicht.

Übrig bleibt Verstimmung, ein Hausverbot und hämische Kommentare.
Ob es das Wert war, ob ich es notwendig habe, mich derart zu exponieren?
Eher nicht.

Was bleibt über?
4 Milongabeschreibungen, wobei eine davon ihre beschriebene Eigenschaft als neutraler Platz durch das Hausverbot ad adsurdum geführt hat (soviel zur Richtigkeit meiner Beschreibungen :)
Zahlreiche neue posts und unverändert hohe Zugriffe.

2 posts (Tiefbau-Leidenschaft, Unterstützt die großen Milongas!) wurden rausgenommen.

Die Grenzen wurden klarer, die Gräben tiefer und dadurch auch besser sichtbar, man kann nicht mehr so leicht reinfallen.
Aus meiner Sicht eine notwendige Entwicklung, im schönsten Sinn des Wortes - ent-wickeln.

Die parallel stattfindende Posse zwischen Gery Keszler und der "Marchfelderhof-Society" amüsiert mich, ob der Parallelen köstlich!


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